
Die wirtschaftlichen Umbrüche einerseits und die demographischen Entwicklungen andererseits haben für die Stadtteile spürbare Auswirkungen.
Qualitative Ansprüche an Leben und Wohnen führen zu neuen Wohnformen, die sich unter anderem in neuen Wohnzuschnitten widerspiegeln. Dem gegenüber gibt es in einigen Wohnquartieren massiven Wohnungsleerstand. Diesem wird mit gezielten Abrissmaßnahmen begegnet, um das Wohn- und Lebensumfeld der Bewohner qualitativ zu sichern.
Bis 2010 werden die, im städtebaulichen Leitbild geplanten Abrisse realisiert.
geplante Abrisse:
Wohnkomplex 1
Käthe-Kollwitz-Str.
1-5, 2-6, 8-12
Wohnkomplex 2
Fritz-Weineck-Str.
21-31
Humboldtstr.
11-15
Wohnkomplex 3
Paracelsusstraße
26-36
Albert-Schweitzer-Str.
13-31
Wohnkomplex 4
Grünstraße
10-14
Im Akazienwinkel
5-7, 8-11
Richard-Stahn-Str.
1-6, 7-8, 13-21
Nordring
1-8, 14-17, 18-27
Gleichzeitig werden bauliche Maßnahmen zur Aufwertung vorgenommen, beispielsweise werden Wohnungen saniert und Fassaden gestaltet.
Darüber hinaus wird das Zentrum von Wolfen-Nord weiter entwickelt und öffentliche Einrichtungen, wie beispielsweise das Mehrgenerationenhaus werden saniert.
In anderen Stadtteilen werden Wohnungen und Gebäude saniert sowie das Umfeld entsprechend gestaltet.
Der Stadtumbau ist das zentrale Aufgabenfeld der EWN. Als Stadtumbaumanager moderiert die EWN die Planungs- und Abstimmungsprozesse zwischen Kommune, Wohnungswirtschaft sowie Ver- und Entsorgern.
Stadtumbau als Dienstleistung umfasst unter anderem:
Als flankierende Maßnahmen verstehen sich die sozialen und gemeinwesenorientierten Aufgaben, die die EWN ebenso übernimmt wie den Stadtteilservice.
