Mitmachen und Mitgestalten
Freiwilligenagentur startet nächste Ausbildung zum Seniorenbegleiter
Bitterfeld-Wolfen, den 22. Februar 2010 - Gegenwärtig sind in der Region Bitterfeld - Wolfen 25 und in Zerbst 8 Seniorenbegleiter tätig. "Die Ehrenamtlichen engagierten sich im vergangenen Jahr mehr als 1.500 Stunden in Privathaushalten oder Betreuungseinrichtungen", lobt Brigitte Hoffmann die Freiwilligen. Für die Mitarbeiterin der Freiwilligenagentur MehrWERT ist dieses gute Ergebnis auch auf die vorbereitende Ausbildung und die begleitenden Netzwerktreffen zurückzuführen. "Fachlichkeit und soziale Kompetenz sind eine wichtige Basis für ehrenamtliches Engagement", weiß die Freiwilligenkoordinatorin. Daher werde man die modulare Ausbildung zum Seniorenbegleiter in diesem Jahr fortsetzen und weiterentwickeln.
"Am 13. April wird der neue Weiterbildungskurs starten", wirbt Hoffman und freut sich auf jede interessierte Nachfrage. Als Kooperationspartner konnten wieder die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, lokale Vereine der offenen Altenarbeit und regionale Pflegeinrichtungen gewonnen werden. So werde die theoretische Wissensvermittlung immer an praktische Übungsphasen gekoppelt. "Natürlich ist die Qualifikation mit Kosten verbunden, die jedoch durch anschließendes Engagement reduziert werden können", sagt Hoffmann. Ehrenamt solle nicht an der finanziellen Situation der Interessenten scheitern. Schließlich steige der Bedarf an Unterstützung und Begleitung in einer älter werdenden Gesellschaft.
"Ehrenamtliche Seniorenbegleiter übernehmen keinerlei pflegerischer Aufgaben", betont Hoffmann. Sie seien Ansprechpartner, Begleiter und Unterstützer. Es gehe um die selbstbestimmte Lebensgestaltung und da brauche es schon mal die Begleitung zum Markt, zum Arzt oder in den Park. "Seniorenbegleiter ist ein verantwortungsvolles ehrenamtliches Handlungsfeld für Menschen jeden Alters", hebt die Agenturmitarbeiterin hervor und hofft auf eine breite Resonanz. Interessenten können sich in der Freiwilligenagentur MehrWERT in der Wolfener Ernst-Toller-Straße oder in der Bitterfelder Burgstraße beraten lassen.
